Ausbildung

1. Theoretische Ausbildung

Ohne Theorie geht nichts, so steht auch bei uns besonders die erste Zeit ganz im Zeichen der theoretischen Ausbildung.

Wir halten jedoch wenig von stundenlangen trockenen Vorträgen und deshalb finden auch sämtliche Theoriestunden in unseren Studios statt. Mit Anschauungsmaterial zum Anfassen werden so auch trockene Themen wie Studioausstattung oder Nadelkunde zu einem spannenden Ausflug in die Welt des Tätowierens.

Unter anderem behandeln wir folgende Themen:

  • Hygiene am Arbeitsplatz
  • Hygiene am Kunden
  • Eigenschutz
  • Nadelkunde
  • Technik der Maschinen und Netzteile
  • Umgang mit den Kunden
  • Schablonenherstellung
  • Farben
  • Motivauswahl
  • Geschäftsausstattung
  • Alles rund ums Tätowieren
  • Geschäftliches
  • Finanzen
  • Rechte und Pflichten
  • Werbung

Zu den theoretischen Ausbildungsthemen erhaltet ihr eine Theoriemappe von uns; zum Nachlesen und Nacharbeiten der Grundausbildung

Zu den theoretischen Ausbildungsthemen erhaltet ihr eine Theoriemappe von uns; zum Nachlesen und Nacharbeiten der Grundausbildung.

2. Praktische Ausbildung

Leaning by doing

Wir legen besonderen Wert darauf, dass unsere Ausbildung einen sehr großen praktischen Teil umfasst.

Dazu gehört nicht nur das Tätowieren selbst. Oft sind es nämlich die vielen kleinen Handgriffe drumherum, die dem Kunden Vertrauen schenken und den Erfolg eines guten Tätowierers ausmachen.

Das Einsetzen der richtigen Nadel, Nadelwechsel, sichere Handhabung der Geräte, korrekter Umgang mit dem Sterilisator, Desinfektion eines Arbeitsplatzes, Arbeitsplatzorganisation und einiges mehr gehören zum Grundwissen des Tätowierens in einem Studio.

Theorie ist das Eine.. aber selbst ausprobieren haftet viel besser im Gedächtnis. :-))

Auch zeichnerische Übungen gehören bei uns zum Unterricht. Durchgängige Linien mit ruhiger Hand zu ziehen sind eine wichtige Voraussetzung für ein künstlerisch wertvolles Tattoo. Für Anfänger ist es fast unmöglich eine unterbrochene Linie wieder sauber aufzunehmen, deshalb müssen die Linien von Anfang an fliessend und mit gleichmäßigen Bewegungen aufgetragen werden und fest und regelmäßig verlaufen.

Wie bei allem heißt es auch hier: Üben, üben, üben und in unseren Seminaren bekommt ihr reichlich Gelegenheit dazu.

Unser praktische Teil umfasst natürlich auch die Herstellung einer Schablone, denn schließlich benötigt man zum Tätowieren zunächst ein Motiv.

Ganz stressfrei üben unsere Teilnehmer einfache Motive an ausgewählten Kunden um die verschiedenen Techniken auszuprobieren und ihren ganz persönlichen Stil zu finden. Schnell werden Fragen aufgeworfen: Wo fange ich an zu tätowieren? Wie teile ich mir ein Tattoo ein, das in mehreren Sitzungen tätowiert wird? Die Haut nimmt keine Farbe mehr auf, was nun? Warum muss die Maschine bei Schattierungen mit einer geringeren Leistung betrieben werden? Wie verläuft ein optimaler Schatten?

Wir halten Learning by doing für die beste Methode, das Tätowieren erfolgreich zu erlernen.

Für schöne Verläufe und Schattierungen üben wir unter anderem auch das Mischen von mehreren Grautöne um ein Gefühl für das Farbverhältnis zu bekommen.
Teilnehmer mit ausreichendem Potenzial tätowieren bei uns mehrere Tattoos am Kunden. Wer möchte, kann hier – nach Absprache – gerne auch ein eigenes Modell mitbringen.

Im Aufbauseminar geht es dann hauptsächlich um das Tätowieren am Kunden. Hier werden aufwändigere Tattoos, filigranes Arbeiten, Mischen von optimalen Farbtönen, realistische Schattierungen und vieles mehr angeboten.


3. Material

Benötigte Materialien

Alle Materialien, die in unserem sechstägigen Ausbildungskurs benötigt werden, sind in den Ausbildungsgebühren bereits enthalten und werden von uns gestellt.

Jeder Teilnehmer erhält eine Ausbildungsmappe zur Vertiefung der Lerninhalte und zum Nachschlagen.

Sämtliche Materialien, von der Schablone über Farben bis zum Tätowiergerät werden von uns ohne versteckte Zusatzkosten zur Verfügung gestellt. Möglicherweise benötigte Übungshäute sind ebenso inklusive wie erste Tattos an unsere freiwilligen Kunden.

Wer möchte, kann hier – nach Absprache – gerne auch ein eigenes Modell mitbringen.